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ELLBOGEN

Gelenksbeschreibung, Anatomie:
Das Ellbogengelenk besteht aus Anteilen des Oberarmes, der Elle und dem Speichenköpfchen. Umhüllt werden diese Anteile von der Gelenkkapsel. Bänder sichern das Gelenk und die umgebende Muskulatur dient der Bewegung. Der Ellbogen erlaubt die Beugung und Streckung, wie auch die Umwendbewegungen des Unterarmes.

Sportschäden, Verletzungen und deren Therapieformen
"Tennisellbogen"- Epicondylitis radialis - äußere Ellbogenreizung
Nicht nur bei Schlägersportarten wie Tennis, Badminton, Squash oder Tischtennis, sondern auch durch monotone, sich ständig wiederholende Tätigkeiten z.B. an der Computertastatur, wie auch bei der Handarbeit oder Handwerkern kann diese Krankheit auftreten.
Als wichtige Ursache für die Entstehung des sogenannten "Tennisellbogens" kann die mangelnde Schlagtechnik, aber auch die untrainierte Unterarmmuskulatur, speziell bei Rückhandschlägen angesehen werden. Dadurch kommt es zur Ansatzreizung der Strecksehnen an der Ellbogenaußenseite. An dieser Stelle, dem Epicondylus lateralis, haben die Streckmuskulatur des Handgelenkes, wie auch die Fingerstrecker ihr Ursprungsfeld.

"Werfer- oder Golferellbogen"- Epicondylitis ulnaris - innere Ellbogenreizung.
Im Gegensatz zum obengenannten Beschwerdebild treten die Schmerzen an der Innenseite des Ellbogens auf. Speziell bei Speerwerfern, Baseballspielern aber auch bei Golfern kann es zu einer Sehnenansatzreizung an der Innenseite des Ellbogens kommen.

Therapie:
Ca. 95% all dieser Beschwerden können ohne Operation mit entsprechenden Maßnahmen wie lokaler Kälte-, Ultraschallbehandlungen, Quermassagen, Muskeltraining und entsprechender Dehnungsübungen therapiert werden.
Häufig hat die Erkrankung auch ihre Wurzeln in Problemen der Halswirbelsäule. Diese sollte deshalb auch immer mituntersucht werden und gegebenenfalls in die Therapie mit einbezogen werden.